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Creator vorgestellt: 3D-Onkel – vom Lönkel zum Erfindergeist hinter unnötig genialen Ideen

Beitragsbild zu Creator vorgestellt mit 3D-Onkel, 3D-Druck und Fusion

Manche Ideen entstehen, weil man monatelang an einem großen Projekt arbeitet.
Andere entstehen, weil einen im Alltag irgendetwas einfach nervt.
Und manchmal reicht genau dieser eine Gedanke:
„Das muss doch irgendwie besser gehen.“

Rico alias 3D-Onkel – Creator, Maker und Erfinder des Lönkel
Rico alias 3D-Onkel – 3D-Druck, Erfindergeist und jede Menge Ideen.

Genau an diesem Punkt beginnt häufig die Geschichte hinter den Projekten von
Rico alias 3D-Onkel.

Wer sich in der deutschsprachigen 3D-Druck- und Maker-Szene bewegt,
dürfte früher oder später bereits über einen seiner ziemlich ungewöhnlichen
Produktnamen gestolpert sein.

Allen voran natürlich über den Lönkel.

Dahinter steckt jedoch deutlich mehr als nur ein lustiger Name oder ein
einzelnes 3D-gedrucktes Gadget. Rico verbindet 3D-Druck mit Konstruktion,
Alltagsproblemen, Erfindergeist, Community und einer ordentlichen Portion Humor.

Und genau deshalb passt 3D-Onkel perfekt als Nummer zwei in meine Reihe
„Creator vorgestellt“.


Der Lönkel – wenn aus einem kleinen Problem eine ziemlich große Idee wird

Der Lönkel von 3D-Onkel – 3D-gedruckter Aufsatz für eine Gießkanne
Der Lönkel – eine der bekanntesten Ideen von 3D-Onkel.

Wenn man über 3D-Onkel spricht, führt eigentlich kein Weg am
Lönkel vorbei.

Die Grundidee dahinter könnte kaum typischer für die Maker-Welt sein:
Ein bestehendes Produkt funktioniert nicht ganz so, wie man es gerne hätte,
also entwickelt man einfach selbst eine Lösung.

Statt sich dauerhaft über klassische Gießkannenaufsätze zu ärgern,
entstand ein eigener Aufsatz, der das Wasser breit verteilt und aus einem
simplen Alltagsproblem plötzlich ein eigenes Produkt macht.

Und genau das finde ich daran interessant.

Der Lönkel versucht nicht, das nächste Hightech-Gerät zu sein.
Er löst ein sehr einfaches Problem mit einer ebenso einfachen,
aber cleveren Idee.

Genau solche Projekte zeigen für mich ziemlich gut, was 3D-Druck eigentlich
leisten kann.

Man muss nicht immer etwas entwickeln, das die Welt verändert.
Manchmal reicht es vollkommen aus, seinen eigenen Alltag ein kleines
Stück besser zu machen
.

Aber der Drucker ist nur das Werkzeug – vorher kommt Fusion

Konstruktion eines Projekts von 3D-Onkel in Autodesk Fusion
Bevor etwas gedruckt werden kann, muss aus der Idee erst ein funktionierendes 3D-Modell werden.

Genau an dieser Stelle möchte ich einen Bereich hervorheben,
der beim Thema 3D-Druck meiner Meinung nach viel zu häufig untergeht:
die Konstruktion.

Einen 3D-Drucker kann man schließlich nur mit dem füttern,
was vorher als digitales Modell existiert.

Und bei eigenen Ideen bedeutet das:
Das Modell muss zuerst entstehen.

Hier kommt bei Rico Autodesk Fusion ins Spiel.

Aus einer groben Vorstellung wird zunächst eine Konstruktion.
Maße müssen stimmen, Wandstärken müssen funktionieren,
Verbindungen brauchen ausreichend Spiel und am Ende muss das Bauteil
natürlich auch so aufgebaut sein, dass es sich sinnvoll drucken lässt.

Genau dieser Schritt unterscheidet das reine Drucken einer vorhandenen Datei
von echter Produktentwicklung.

Denn plötzlich stellt man sich Fragen wie:

Passt das wirklich? Ist es stabil genug? Kann ich es einfacher bauen?
Wie lässt sich das später drucken? Und was passiert, wenn jemand das Teil
ganz anders verwendet, als ich es ursprünglich geplant habe?

Wer selbst schon einmal etwas in Fusion konstruiert hat,
kennt wahrscheinlich genau diesen Prozess.

Die erste Version funktioniert vielleicht schon ganz gut.
Dann entdeckt man ein Detail, ändert die Konstruktion,
druckt erneut und merkt plötzlich, dass dadurch an einer anderen Stelle
wieder etwas verbessert werden kann.

Konstruieren, drucken, testen, verbessern.

Genau dieser Kreislauf macht für mich einen großen Teil des eigentlichen
Maker-Gedankens aus.

Der 3D-Drucker steht am Ende des Prozesses.
Die eigentliche Idee beginnt aber bereits viel früher am Bildschirm.

Fäncel – wenn aus einem Bauteil plötzlich ein ganzes System entsteht

Fäncel von 3D-Onkel – modulares System für Doppelstabmattenzäune
Fäncel zeigt, wie aus einer einzelnen Idee ein modulares System entstehen kann.

Noch deutlicher wird dieser Entwicklungsansatz beim
Fäncel.

Was zunächst wie ein einfacher Befestigungsclip für einen
Doppelstabmattenzaun klingt, wird durch den modularen Ansatz schnell
deutlich interessanter.

Denn statt für jeden Einsatzzweck einen komplett neuen Halter zu entwickeln,
entsteht eine gemeinsame Basis, die mit unterschiedlichen Erweiterungen
kombiniert werden kann.

Genau das finde ich aus konstruktiver Sicht spannend.

Ein gutes Produkt löst ein Problem.
Ein gutes System schafft dagegen die Grundlage,
um anschließend viele weitere Probleme damit lösen zu können.

Und spätestens hier merkt man, dass hinter den lustigen Produktnamen
durchaus sehr viel strukturiertes Denken steckt.

Der Zaun wird plötzlich nicht mehr einfach nur als Zaun betrachtet,
sondern als mögliche Befestigungsfläche.

Und ab diesem Moment beginnt der Kopf eines Makers natürlich zu arbeiten:

Was könnte man dort noch befestigen?
Welche Module wären sinnvoll?
Was wäre praktisch?
Und welche Idee ist vielleicht vollkommen unnötig –
aber gerade deshalb ziemlich genial?

Lönkel, Fäncel & Co. – Technik darf auch Spaß machen

Kreative Fäncel-Erweiterung von 3D-Onkel
Funktional, praktisch – und manchmal einfach herrlich unnötig.

Gleichzeitig gibt es bei 3D-Onkel noch einen Punkt,
der sich durch viele Projekte zieht:
Sie nehmen sich selbst nicht zu ernst.

Bereits die Namen zeigen ziemlich deutlich, dass hier neben Technik
auch Humor dazugehört.

Und genau diese Mischung funktioniert.

Denn 3D-Druck kann unglaublich technisch werden.
Man kann stundenlang über Toleranzen, Layerhöhen, Materialien,
Wandstärken und Konstruktionsmethoden sprechen.

Aber am Ende darf ein Projekt eben auch einfach Spaß machen.

Manchmal braucht ein Doppelstabmattenzaun vielleicht tatsächlich
eine praktische Halterung.

Und manchmal braucht er eben einen Bierflaschenhalter.

Beides darf existieren.

Nicht jede Idee muss das nächste große Produkt werden

Ein weiterer Punkt, den ich bei Creatorn wie Rico spannend finde,
ist die Menge an unterschiedlichen Ideen.

Nicht jedes Modell muss zwangsläufig ein neues großes Produktsystem werden.

Manche Projekte entstehen einfach,
weil man etwas ausprobieren möchte.
Andere lösen ein konkretes Problem.
Manche sind Dekoration.
Andere sind funktionale Helfer.
Und wieder andere entstehen wahrscheinlich einfach aus dem Gedanken:

„Das könnte lustig sein. Mal schauen, ob es funktioniert.“

Genau diese Freiheit finde ich innerhalb der Maker-Szene unglaublich wichtig.

Denn wer ständig nur darüber nachdenkt,
ob sich eine Idee verkaufen lässt oder ob sie genügend Reichweite erzielt,
verliert irgendwann einen wichtigen Teil dessen,
warum viele überhaupt mit 3D-Druck angefangen haben:

Die Möglichkeit, einfach Dinge auszuprobieren.

3D-Druck funktioniert am besten als Community

3D-Onkel und die 3D-Druck-Community beim Stammtisch
Austausch gehört zur Maker-Szene genauso dazu wie Drucker, Filament und CAD.

Genau deshalb passt auch der Community-Gedanke sehr gut zu 3D-Onkel.

Denn die 3D-Druck-Szene lebt nicht nur davon,
dass jemand alleine vor seinem Drucker sitzt.

Sie lebt von Menschen, die ihre Erfahrungen teilen,
Modelle veröffentlichen, Probleme diskutieren,
Verbesserungen vorschlagen und manchmal gemeinsam auf Ideen kommen,
auf die einer alleine vielleicht nie gekommen wäre.

Der regelmäßige Austausch innerhalb der Community gehört deshalb
genauso zum Gesamtbild wie die eigentlichen Modelle.

Und gerade das ist für mich auch einer der Gründe,
warum solche Creator wichtig für die Maker-Szene sind.

Wissen bleibt nicht irgendwo versteckt.
Man spricht darüber.
Man zeigt Fehler.
Man zeigt Lösungen.
Und im besten Fall entsteht daraus wieder die nächste Idee.

Maker sein bedeutet nicht, sich auf eine Maschine zu beschränken

Gleichzeitig entwickelt sich die Maker-Welt ständig weiter.

3D-Druck, CAD, Laser, Elektronik und andere Fertigungstechniken
existieren längst nicht mehr als völlig getrennte Bereiche.

Viel interessanter wird es dort,
wo verschiedene Technologien miteinander kombiniert werden.

Genau dieser Gedanke passt auch zu dem,
was ich mit meiner Reihe „Creator vorgestellt“
zeigen möchte.

Es geht nicht darum, wer welchen Drucker besitzt.

Es geht darum, was jemand aus seinen Möglichkeiten macht.

Warum 3D-Onkel in diese Serie gehört

Mit „Creator vorgestellt“ möchte ich Menschen zeigen,
bei denen hinter den fertigen Produkten noch eine zweite Geschichte steckt.

Menschen, die entwickeln, ausprobieren,
manchmal scheitern, verändern und anschließend wieder weitermachen.

Genau deshalb gehört Rico alias 3D-Onkel für mich in diese Reihe.

Denn hinter Namen wie Lönkel oder Fäncel steckt am Ende genau das,
was mich persönlich am 3D-Druck begeistert:

Man erkennt ein Problem.
Man öffnet Fusion.
Man konstruiert eine Idee.
Man druckt sie.
Man stellt fest, dass Version eins natürlich noch nicht perfekt ist.
Man verändert sie.
Man druckt wieder.

Und irgendwann hält man etwas in der Hand,
das wenige Stunden oder Tage zuvor nur als Gedanke existiert hat.


Genau das ist für mich Maker-Mentalität.

Schaut beim 3D-Onkel vorbei

Wenn ihr funktionale 3D-Druck-Projekte, ungewöhnliche Ideen,
eigene Konstruktionen und eine ordentliche Portion Maker-Humor mögt,
solltet ihr euch Rico alias 3D-Onkel definitiv einmal anschauen.

Besonders spannend finde ich dabei,
dass seine Projekte zeigen, wie fließend die Grenzen zwischen
einem kleinen Alltagshelfer, einer eigenen Konstruktion
und einem kompletten Produktsystem sein können.

Und wer weiß:
Vielleicht begegnet euch beim nächsten kleinen Alltagsproblem
plötzlich selbst dieser Gedanke:

„Das könnte man doch drucken.“

Und genau dann beginnt meistens der interessante Teil.


3D-Onkel entdecken

Wer wird Creator #03?

Gold Treasure Design war der Start.
Mit 3D-Onkel geht die Reihe weiter.

Aber es gibt noch unglaublich viele Menschen,
Projekte und kleine Unternehmen in der Maker- und Kreativszene,
deren Geschichten es wert sind, erzählt zu werden.

Du entwickelst selbst Produkte,
arbeitest mit 3D-Druck, Plotter, Laser, Elektronik,
Holz oder einer anderen kreativen Technik?

Oder kennst du jemanden,
den ich unbedingt einmal vorstellen sollte?

Dann melde dich gerne.


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